USA -3- ICW, Myrtle Beach, Little River

Wir liegen nach wie vor in der Harborwalk Marina in Georgetown, die Wäsche ist gewaschen und die Kühlbox funktioniert wieder. So geht es am Abend zum Italiener, wo eine Live Band spielt. Wie nicht anders zu erwarten lernen wir ein paar nette Leute kennen. Sie wollen morgen früh um 10.00 Uhr zum Kaffe bei uns an Bord kommen. Und tatsächlich kommen sie, mit Kuchen und Shrimps, wie versprochen. Aber wir haben es gestern nicht geglaubt. Ganz nette Leute, diese Amerikaner in South Carolina. Um 11.00 Uhr starten wir in den Waccamaw River und fahren bis Myrtle Beach in die Marina at Grande Dunes. Es war ein heisser anstrengender Tag, aber mit sehr schönen Landschaften und Passagen. Helmut hat dann noch Spagetti mit Shrimps zubereitet. Lecker! Am Morgen waren wir noch im nahe gelegenen Supermarkt einkaufen. Die folgende Strecke des ICW wird Rock Pile genannt und soll mit Vorsicht befahren werden. Bei Niedrigwasser kann man gut die Steine an den Seiten sehen und hält sich in der Mitte. Bei Hochwasser ist das schon schwieriger. Wir fahren an Luxusbauten mit eigenen Liegeplätzen vorbei. Am Little River ändert sich das Bild. Hier geht es wieder in den Atlantik. Wir schauen über weite Wiesen bis zum Meer, wo ,wie in Florida, viele Ferienhäuser zu sehen sind. Jetzt liegen wir total ruhig in North Carolina in der Ocean Isle Marina und haben wieder Shrimps diesmal mit Baguette und Sauce gegessen und genießen die Abendstimmung. Es geht uns gut. Schlechter wollen wir es nicht haben.

USA -2- Charleston, ICW, McClellanville, Georgetown

Am 7.6. haben wir den Flugzeugträger und den Zerstörer besichtigt. Am 8.6. hat Cordula eine Stadtführung in Charleston organisiert. Also Beschäftigung total. Aber alles ist sehr beeindruckend. Seit dem 9.6. sind wir auf dem ICW (Intracoastal Waterway) unterwegs ohne die Aphrodite. Sie wollen über See weiter. Es ist ein bisschen wie in Friesland nur ohne Kühe, dafür aber mit Tide, Delfinen und Alligatoren, die sich im ICW tummeln. Unsere erste Übernachtung war in McClellanville. Ein kleines Fischerdorf. Sehr ruhig und Interessant. Seit gestern liegen wir in der Harborwalk Marina in Georgetown. Eine historische Stadtführung haben wir auch schon unternommen. Heute bleiben wir noch hier. Angelika kann hier noch Wäsche waschen und ich beschäftigte mich mit der Kühlbox.

USASC Charleston

Am 1.6.2016 sind wir morgens um 6.00 Uhr gestartet , um in die USA zu segeln. Am Anfang hatten wir schönen Wind und wurden von Delfinen begrüßt, aber dann wurde der Wind immer weniger und wir mussten motoren. Etwas Abwechslung gab es, wenn die Großschifffahrt unseren Weg kreuzte. Manchmal wurden wir eingekesselt. Sonst hatten wir Glück mit dem Wetter. Ein dicker Squall ist Gottseidank an uns vorbei gezogen. Ca. 100 Meilen vor der Küste der USA haben wir ein treibendes Boot gesichtet und es der US Coast Guard gemeldet, die dann ein Schiff aus der Nähe dorthin beordert hat. Nach dem 3. Tag und der 3. Nacht sind wir morgens um 7.00 Uhr in der Einfahrt nach Charleston angekommen. Diese ist aber auch nochmal 20 Meilen lang. Um 11.00 liegen wir in der Marina von Charleston, die direkt vor einem ausgedienten Flugzeugträger liegt.

Bahamas-13-Abacos-Green Turtle Cay

Gestern sind wir in Green Turtle Cay angekommen und waren im Hauptort New Plymouth . Es ist ein sehr schöner Ort und man glaubt, gleich kommt aus einem dieser Häuser Pippi Langstrumpf. Das Wasser ist sehr flach um die ganze Insel und so müssen wir eine Meile ausserhalb ankern. Heute wurde noch mal ein letztes Bad genommen, denn morgen wollen wir uns aufmachen und nach USA segeln. Es ist sehr wenig Wind angesagt und wir hoffen dass wir in 4 Tagen in Charleston NC sind. Also Daumen drücken.

Bahamas-12-Abacos-Great Guana Cay

Von der Man-O-War-Cay sind wir nach Great Guana Cay gefahren. Dies ist eine der Partyinseln in den Abacos. Angelika und Cordula waren wieder fleißig schnorcheln und haben einige schöne Exemplare fotografiert. Es gibt im Moment sehr wenig Wind, was eigentlich nicht schlecht ist, aber wir müssen sehen, dass wir vor der Hurrikan Saison an das Festland nach USA kommen, denn hier gibt es wenig Schutz.

Bahamas-11-Abacos-Marsh Harbour, Man-O-War-Cay

Alle Gewitter, die wir bis zum 17.5.2016 gehabt haben, waren nichts gegen die beiden letzten Gewitter, die jeweils in der Nacht waren. Es gab so viel Blitze, dass es fast nicht mehr dunkel war, das Donnern war schrecklich laut und der mitgelieferte Wind in Sturmstärke war beunruhigend. Gottseidank hat unser Anker und auch der der anderen Ankerlieger gehalten. Marsh Town ist die Hauptstadt der Abacos und die Versorgung ist sehr gut. Heute liegen wir vor der Man-O-War-Cay mit einem schönen kleinen Ort mit Restaurant und Marina. Cordula und Angelika haben sich zum Schnorcheln aufgemacht und einige schöne Exemplare fotografiert.

Bahamas-10-Abacos-Lynyard Cay, Little Harbour, Elbow Cay-Hope Town

Am 17.5.2016 sind wir von der Palm Cay Marina über die Exuma Bank nach Nassau gefahren. Zum Abschied den Sound zwischen Nassau und Paradise Island. Hier lag auch ein Frachter, der Boote zum Beginn der Hurrikan Saison zurück nach Europa bringt. Wir hatten 20 kn Wind. Es ging flott mit einem Nachttörn zu den Abacos. Als wir morgens ankamen, wurden wir von viel Regen empfangen und es war sehr aufregend über die Barre in die Sea of Abaco zu kommen. Es ist auch hier sehr flach und so haben wir, als der Regen noch stärker wurde, mitten in der Sea of Abaco den Anker fallen lassen und haben erst mal gefrühstückt und etwas geschlafen . Als das Unwetter vorbei war, suchten wir einen geschützten Ankerplatz auf. Hier sind die Bahamas so wie man es sich vorgestellt hat. Viel Luxus sowohl an Booten als auch an Häusern. Leider ist das Wetter nicht so schön, es gibt immer wieder mal ein Gewitter mit viel Regen und ordentlichen Donnern.

Bahamas-9-New Providence-Nassau

Am Freitag den 13.5.2016 sind wir über die Exuma Bank nach New Providence in die Hauptstadt der Bahamas, nach Nassau gefahren. Wir hatten kaum Wind und sind motort. Es war uns aber sehr recht, da das Wasser nur zwischen 3 und fünf Meter tief ist und es mit Korallenköpfen, die nur einen Meter unter Wasser sind, gespickt ist. Diese konnten wir bei diesem Wetter aus einer etwas höheren Position gut erkennen. Wir sind in die Palm Cay Marina im Osten von New Providence gefahren. Wir haben gemeinsam mit der Aphrodite Crew ein Auto gemietet und sind 3 Tage über die Insel gefahren. Die Unterschiede zwischen arm und reich sind auch hier sehr gross, obwohl die Reichen und edlen Siedlungen überwiegen. Wir haben einen deutschen Taschenreiseführer und können so alle interessanten Sehenswürdigkeiten besuchen. Zwischendurch wird noch ein bisschen Hausarbeit erledigt, wie Wäsche waschen und staubsaugen. Morgen steht wieder ein Nachttörn an zu den Abacos.

Bahamas-8-Exumas-Warderick Wells-Hawksbill Cay-Highborne Cay

Wir sind jetzt in einem sehr schönen Teil der Bahamas angekommen. Es gibt weisse Strände und das Wasser ist glasklar, einfach unglaublich. Man muss es selber gesehen haben. Wir segeln oder motoren schon seit Tagen über die Exuma Bank. Die Wassertiefe ist zwischen 2,5 und 6 Meter und in manche Buchten können wir nur bei Hochwasser hinein. Es ist also nicht langweilig, sondern eher aufregend. Auf Warderick Wells sind wir den Boo Boo Hill Trail gelaufen. Auf dem Berg hinterlassen viele Segler auf einem Stück Treibholz ihren Bootsnamen. Andreas hat allerdings ein neues Stück Holz für beide Boote gestaltet, was ihm hervorragend gelungen ist. Am Nachmittag geht es nochmal zum Schnorcheln, wo Angelika wieder einen Ammenhai mit Herzklopfen bewundern kann. Die Strecke nach Highborne Cay ist unkompliziert. Zügig wird auch wieder geschnorchelt und dabei kann Angelika einen wunderschönen Adlerrochen und Lobster fotografieren.

Bahamas-7-Exumas-Staniel Cay

Am 6.5. sind wir nach Staniel Cay gesegelt. Wir hatten etwas am Mast oben zu reparieren und Andreas hat es für uns erledigt. Danke Andreas. Hier gibt es etwas mehr Tourismus und einige Attraktionen. In einer Grotte, die jetzt „Thunderball“ Grotte heisst, wurden Szenen für den gleichnamigen James Bond Film gedreht und da waren Cordula und Angelika natürlich hinein geschwommen und haben dort geschnorchelt. Angelika war wieder mit der Welt versöhnt. Anschliessend sind sie noch um diesen Felsen geschnorchelt und wurden von einem Barrakuda und einem Ammenhai begrüsst. Danach waren wir im edlen Staniel Cay Yacht Club zum Abendessen. Auf der Nachbarinsel, Big Major´s Spot, vor der wir heute ankern, gibt es eine weitere Attraktion: die schwimmenden Schweine. Als wir mit dem Dingi dort am Strand anlanden, hat eines versucht, bei uns an Bord zu kommen, denn sie werden von allen Booten dort gefüttert. Nur, wir wären fast mit unserem Dingi umgekippt. Aber eben nur fast. Am Abend waren wir noch am Strand, an dem die Amerikaner einen geselligen Sundownertreff organisiert haben. Dort erfahren wir, dass die Schweine auch schon mal zuschnappen, sodass man Blutergüsse davonträgt. Da haben wir nochmal Glück gehabt.