Texel

Wir waren nicht die Einzigen, die Probleme mit der Technik an Bord hatten. In Stavoren haben Jungs auf dem Nachbarboot ihr Bier auf diese Weise gekühlt. So, endlich sind wir unterwegs. Heute lief alles gut. Es ging in Stavoren durch die Schleuse. Bei leichtem Wind segelten wir Richtung Den Oever. Genua funktioniert. Den letzten Teil mussten wir motoren. In Den Oever schleusten wir zügig durch und erreichten um 17.00 Uhr Oudeschild auf Texel. Die nächsten Tage ist viel Wind angesagt, so werden wir Zeit haben, die Insel zu erkunden. Wir werden hier warten, bis sich ein Wetterfenster auftut, um die 300 sm nach Schottland zurückzulegen.

Wir sind unterwegs

Kristian holt uns mit seinem Bus Zuhause ab und bringt uns nach Warns in Friesland. Dort werden wir von Peter mit einer Flasche Sekt begrüßt. Nachdem alles auf Manatee verstaut ist, geht es in die Pyramide zum Abendessen. Dort treffen auch Kirsten und Christiane ein und wir segeln am nächsten Tag gemeinsam nach Medemblick. Wir hatten ein Problem mit der Rollfock, das Kristian oben im Mast gelöst hat und direkt ein paar Bilder von Manatee und Rumbalotte von oben gemacht hat. Am Montag hatte Peter seinen 75. Geburtstag und es gab einen kleinen Geburtstagskuchen. Es gibt immer wieder ein neues Problem auf Manatee und wir sind immer noch nicht startklar. Passt aber, da das Wetter sowieso nicht berauschend ist.

Test 2018

Am 10. Juni 2018 wollen wir wieder starten.

USA -10- Chesapeake Bay – Düsseldorf

Am 24.7. sind Kirsten, Rene und Marie wieder nach Hause geflogen. Wir hatten eine schöne Zeit mit ihnen. Nach ihrer Abreise hat uns das Heimweh gepackt und wir haben beschlossen, auch nach Hause zu fahren. Von der Port Annapolis Marina motorten wir zurück in die Herrington Harbor Marina North. Dort haben wir bei 36° C unsere Manatee auf die Überwinterung vorbereitet und an Land gestellt. Zum Abschied sind wir noch von unseren Stegnachbarn zum Krabbenessen eingeladen worden. Sie schmeckten sehr lecker. Am 5.8. sind wir mit der Condor über Frankfurt nach Hause geflogen. Es ist schön , wieder zu Hause zu sein. Der Opa war schon mit den Enkeln, nach dem obligatorischen Besuch in der Spielwarenabteilung im Kaufhof, im Uerigen.

USA -9- Chesapeake Bay – St. Michael’s, Annapolis, Washington

Am 12.7. ist Kirsten, Rene und Marie bei uns eingetroffen. Wir haben sie am Flughafen in Baltimore abgeholt. Zwei Tage sind wir noch in der Herrington Bay Marina Nord geblieben. Dort wurde der Salzwasser Pool voll ausgenutzt. Nach dieser angenehmen Eingewöhnung segelten wir nach St. Michael’s . Da es Wochenende war, konnten wir nur für eine Nacht einen Liegeplatz buchen. Danach verholten wir uns zum Ankerplatz, wo immer eine angenehme Brise wehte. Schwimmen war hier nicht möglich wegen der vielen Quallen. Dafür wurde viel sonnengebadet bei einem guten Buch. Von dort aus ging es nach Annapolis. Wir haben hier in der Port Annapolis für eine Woche einen Liegeplatz gebucht, auch mit Swimming Pool. Von hier aus starteten wir nun mit einem Leihwagen unsere Sightseeing Touren nach Annapolis , Washington und Baltimore. Für Marie war es sehr beeindruckend, das Weisse Haus zu sehen. Nicht so begeistert war sie von der vielen Lauferei.

USA -8- Chesapeake Bay – Hampton, Deltaville, Cockrell Creek, Solomons, Herrington Bay

Wir liegen in der Herrington Bay Marina Nord. Es ist bisher die beste Marina, in der wir die letzten Wochen waren. Wir bringen unser Boot auf Vordermann, da am Dienstag unsere Tochter Kirsten mit Familie kommt. Wir haben einige schöne Orte in der Chesapeake Bay gesehen, aber mit der Verbindung zum Internet und selbst mit einem Netz fürs Telefon ist es sehr schlecht bestellt hier, im Technologie Land Amerika. Und wie so oft haben wir wieder sehr nette Menschen kennen gelernt. Segeln konnten wir nur an wenigen Tagen aber dann mit guter Geschwindigkeit und ohne Wellen. Perfekt.

USA -7- Chesapeake Bay – Portsmouth, Norfolk

In Portsmouth angekommen werden wir am Abend von Cordula & Andreas mit dem Auto abgeholt und besichtigen Portsmouth. Und wie kann es anders sein, unsere große Verführerin hat sofort den richtigen Biergarten gefunden. Es gab deutsches Bier und Essen. Prost Cordula, es war ein sehr schöner Abend. Am nächsten Tag sind wir mit der Fähre nach Norfolk gefahren. Dort sind wir durch den historischen Stadtteil spaziert, bis uns ein heftiger Squall in eine italienische Bar zwang. Zurück in Portsmouth konnten wir noch ein Live Konzert erleben, das jeden Donnerstag hier im Fährhafen stattfindet und kostenlos ist.

USA -6- ICW, Oriental, Belhaven, Alligator River, Coinjock, Great Bridge, Portsmouth, Norfolk

Wir haben die Chesapeake Bay erreicht. Die Fahrt auf dem ICW ist jetzt zu Ende. Es war sehr interessant und abwechslungsreich, nur das letzte Stück war langweilig. In Great Bridge haben wir die Aphrodite wiedergetroffen. Sie bleiben dort noch liegen und wollen den 4. Juli feiern. Wir wollen weiter. Die Wetteraussichten sind allerdings nicht so besonders, aber danach wollen wir uns richten. Wir werden sehen. Wir liegen in der Scotts Creek Marina in Portsmouth. Auf dem Weg dorthin mussten wir durch eine Schleuse. Die erste wieder nach Jahren. Der Service in der Schleuse war perfekt. Die Schleusenwand war mit Gummi abgedeckt, so brauchte man keine Fender. Ein Bediensteter legte einem die Leine um eine Klampe und wünschte jedem eine gute Fahrt. Die Leinen musste man natürlich selbst lösen, aber das war leicht. Auf dem Weg nach Norfolk mussten wir durch einige Brücken, die nach dem Waterway Guide offen stehen und nur kurz geschlossen werden sollten, wenn ein Zug kommt oder bei Wartungsarbeiten. Wir hatten das Pech, sobald wir uns den Brücken näherten , wurden diese geschlossen. Wir mussten dann immer 5-10 Min. warten. Endlich erreichten wir Norfolk, die Stadt der Navy. Wir fuhren an unzähligen Kriegsschiffen vorbei, um endlich unseren Zielhafen zu erreichen. Hier machen wir 2 Tage Pause, um die Manatee zu pflegen und uns Portsmouth und Norfolk anzusehen.

USA -5- ICW, Beaufort , NC

Am 20.6. haben wir um 7.00 Uhr abgelegt und sind mit der Flut den Cape Fear River hochmotort. Vor uns fuhr eine amerikanische Segelyacht und wir dachten, er kennt sich aus, aber im Verlauf des Morgens ist er auf eine Sandbank gefahren und kam nicht mehr frei. Es waren wieder einige Inlets zu überqueren und der Strom war auch sehr heftig. Übernachtet haben wir in der Village Harbor Marina in Hampstead. Am nächsten Morgen früh um 6.30 Uhr ging es weiter, um die beweglichen Brücken pünktlich zu erreichen. Das hat auch halbwegs geklappt. Nur die zweite Brücke wurde nicht mehr bedient, da der Wind zu stark geworden war. Also liessen wir im ICW den Anker fallen und nutzten die Pause für ein Nickerchen und um etwas zu essen. Nach 3 Stunden gab es eine kleine Windpause und die Brücke wurde noch einmal kurz geöffnet. Der Wind wurde aber immer stärker, 20-30 kn. Die Marina, die wir uns für die Übernachtung ausgesucht hatten, war nur auf Risiko anzulaufen, es stand voll der Wind darauf. So haben wir uns entschieden weiterzufahren. Die nächste Marina war weit weg und so wurde es 20.00 Uhr, bis wir sie erreicht hatten. Der Wind war nicht schwächer geworden. Gottseidank konnten wir einen anderen Segler nach der Einfahrtstiefe fragen, da die Angabe im Buch mit 6 Fuss für uns schon etwas risikoreich war (wir haben 6,4 Fuss). Er hat uns über UKW mitgeteilt, dass die Einfahrt in diesem Jahr auf 8 Fuss ausgebaggert wurde, was Gottseidank auch stimmte. So konnten wir in diese sehr geschützte Marina einfahren. Wir waren froh endlich nach diesem langen Tag, ruhig am Steg zu liegen. Am nächsten Morgen sind wir um 10.00 weitergefahren und waren um 12.00 Uhr in der Homer Smith Marina in Beaufort, in der schon seit einer Woche die Aphrodite mit Cordula & Andreas lag. Wir wurden von ihnen mit einem leckeren Fischessen verwöhnt. Heute sind wir durch Beaufort gelaufen und haben das maritime Museum besucht , dass sehr liebevoll und interessant gestaltet ist. Unser Plan ist es, Morgen weiterzufahren.

USA -4- ICW, Southport

Seit einer Woche liegen wir in der Indigo Plantation Marina in Southport North Carolina. Erst haben wir uns den Ort angesehen und dann war das Wetter und die Tide gegen uns, um weiter zu fahren. Ausserdem hatten wir in der Marina sehr nette Nachbarn mit eine 46′ Grand Banks. Sie haben uns mit ihrem schnellen Dingi auf die vorgelagerte Insel Bald Head Island mitgenommen. Sie hat uns ein bisschen an Norderney erinnert. Wir haben einige Museen angesehen und die beiden letzten Tage haben wir uns ein Auto gemietet und sind in Wilmington und im Umland unterwegs gewesen. In Wilmington besuchten wir ein Stadthaus von einem Plantagenbesitzer, dass vorher ein Gefängnis was. Mit der Fähre haben wir den Cape Fear gequert, um das Fort Fisher zu besuchen. Sehr schön war auch der Airlie Park mit der Ausstellung der Kupferfrösche und dem Schmetterlingsgarten. Morgen früh wollen wir mit der Flut den Cape Fear River hochmotoren und weiter im ICW uns weiter nach Norden arbeiten.